Mittwoch, 27. August 2008

The Dark Knight - Eine Bilanz


Ob er meine Erwartungen erfüllt hat? Sicherlich. Auch wenn TDK nicht mit Heat, so meine Schlussfolgerung, vergleichbar ist. Was den Zuschauer hier erwartet, ist mehr als gute Unterhaltung. Viel hatte man über die Leistung des verstorbenen Heath Ledger gesprochen. Ohne Hype und Superlative ist anzumerken, dass TDK wohl Ledgers schauspielerisch überzeugendste, da impulsivste, mitreißendeste und psychedelischste Rolle ist. Er trägt den Film, ohne Zweifel. Trotzdem: die in den Hintergrund rückende Leistung des Fledermausmanns ist nicht nur dem bedauerlichen Todesfall geschuldet. Sie bietet perfekt den Raum essentielle Super-Schurken - Joker & 2Face - zu etablieren und die tiefgehende psychologische Charakter isierung von Bruce Wayne zu unterstreichen. Die krasse Line up an Schauspieler-Erfahrung und Talent tut ihr Übriges. TDK ist mit 152 Minuten Laufzeit noch länger geraten als "Batman Begins", wird aber keine Sekunde langweilig. Ein ungewöhnliches Phänomen, das sich in der heutigen Kinolandschaft nur sehr selten finden lässt. Prädikat: äußerst empfehlenswert!
Unbedingt im Originalton und ohne Pause anschauen.

Freitag, 8. August 2008

Beck / Modern Guilt





Um etwaiger Geschäftsmüdigkeit einer vierzehnjährigen Karriere im Business vorwegzugreifen, erfindet Beck sich und seinen Sound immer wieder neu. Von Folk und Blues, bis zu Elektro-Abfahrten und Hip Hop-Hymnen, Beck hatte es im Repertoire. Und jetzt? Jetzt holt er sich statt Haus- und Hofproduzenten Nigel Godrich Danger Mouse mit ins Boot. Ein zweites Gnarls Barkley? Nein. Jedenfalls nicht ganz. Sicherlich, Parallelen zum rotzigen, verfilzten und hippiesquen Surf-Rock der Cee-Lo Green-Kollabo – in puncto Rhythmik und Sound – sind nicht zu leugnen, „Modern Guilt“ klingt dabei jedoch wesentlich weniger nach Samples als „The Odd Couple“. Alles wirkt symbiotisch, stimmlich so sphärisch und flächig wie Koushik ohne Hall-Helfer. Anzeckende Gitarren auf „Youthless“ und „Gamma Ray“, die in ihrer Breite der Sportbereifung eines Veyron Konkurrenz machen. Fein durch den Verzerrer gejagt, ohne sich im technischen Wirrwarr zu verzetteln. Das asiatisch angehauchte „Walls“ und das Blues stampfende „Volcano“ stolpern vor sich hin, erklimmen den Krater, absorbieren die Hitze und leiten sie an den Hörer wie „The Human Torch“ weiter.

Ein klanglich dichtes, homogenes und verdammt gelungenes Stück Musik. Wird lange durch meine Kopfhörer schallen, auch wenn sich die 9 Songs auf „Modern Guilt“ nur knapp 34 Minuten bequemen.

Samstag, 2. August 2008


...magnum force ep coming soon.