Mittwoch, 27. August 2008

The Dark Knight - Eine Bilanz


Ob er meine Erwartungen erfüllt hat? Sicherlich. Auch wenn TDK nicht mit Heat, so meine Schlussfolgerung, vergleichbar ist. Was den Zuschauer hier erwartet, ist mehr als gute Unterhaltung. Viel hatte man über die Leistung des verstorbenen Heath Ledger gesprochen. Ohne Hype und Superlative ist anzumerken, dass TDK wohl Ledgers schauspielerisch überzeugendste, da impulsivste, mitreißendeste und psychedelischste Rolle ist. Er trägt den Film, ohne Zweifel. Trotzdem: die in den Hintergrund rückende Leistung des Fledermausmanns ist nicht nur dem bedauerlichen Todesfall geschuldet. Sie bietet perfekt den Raum essentielle Super-Schurken - Joker & 2Face - zu etablieren und die tiefgehende psychologische Charakter isierung von Bruce Wayne zu unterstreichen. Die krasse Line up an Schauspieler-Erfahrung und Talent tut ihr Übriges. TDK ist mit 152 Minuten Laufzeit noch länger geraten als "Batman Begins", wird aber keine Sekunde langweilig. Ein ungewöhnliches Phänomen, das sich in der heutigen Kinolandschaft nur sehr selten finden lässt. Prädikat: äußerst empfehlenswert!
Unbedingt im Originalton und ohne Pause anschauen.

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